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PUSH BACK Ist eine szenische Textcollage aus Fluchtberichten.
Seit einigen Jahren sind die globalen Fluchtbewegungen in den Fokus der öffentlichen Diskussionen gerückt, und das nicht umsonst: Nie zuvor waren weltweit so viele Menschen gezwungen, unfreiwillig ihre Heimat zu verlassen um vor Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung, aber auch vor Armut, Landraub und Umweltzerstörung zu fliehen. Insbesondere der globale Norden sieht sich dabei mit einer humanitären Verantwortung gegenüber migrierenden Menschen konfrontiert, der er nicht gerecht wird. Und immer mehr verliert man dabei über instrumentalisierte Debatten um Obergrenzen, Abschiebungen und Ankerzentren den empathischen Bezug zu den Geschichten der Menschen. Welchen unzumutbaren Konsequenzen werden Menschen wirklich ausgesetzt, wenn wir sie in dieselben prekären Verhältnisse zurückschicken, aus denen sie geflohen sind? Was erzählen Menschen von ihrem Weg nach Europa, dessen letzte Etappe fast unumgänglich das Mittelmeer darstellt, und wie berichten „Sea-Watch“-Aktivist*innen von Aktionen der zivilen Seenotrettung vor der libyschen Küste? „PUSH BACK“ ist eine Sammlung aus Augenzeugenberichten, Zeitungsartikeln und persönlichen Fragestellungen, die versucht, bei der Rede über Flucht, Flüchtende, zivile Seenotrettung und Migrationspolitik genau hinzuschauen…

AKTUELLES

PUSH BACK WIRD HÖRBAR

Mal nicht eine Bühne, sondern ein Studio: wir versuchen uns an einer Vertonung von „PUSH BACK“. Bleib mit unserem Newsletter zum Verlauf des Projekts und für den Sendetermin auf dem Laufenden!  Jetzt unser Newsletter abonnieren